
DIESES KLEINE BISSCHEN SEHNSUCHT NACH EWIGKEIT
Wie hinterlässt sich ein Gedanke? Eine Etüde.
Sonntag, 25.10.2026, 15 Uhr | Eintritt frei
Von und mit Thusnelda Mercy, Pascal Merighi, Fabian Neubauer, Olaf Reitz, Andy Dino Iussa
Die Heilkünstlerei am Rande des Friedhofs Hugostraße in Wuppertal. Auf der Schnittstelle zwischen Diesseits und Jenseits, zwischen Straße und Gräbern. Endlichkeit wird physisch erfahrbar.
Da drängt sich ein Gedanke auf:
Was soll auf meinem Grabstein stehen?
Und: Wer bin ich? Wer will ich gewesen sein? Wer werde ich am Ende gewesen sein?
Will ich in Erinnerung bleiben? Womit? Und warum?
Um diesen Fragen nachzuspüren ist Kunst gefragt. Also haben die Betreiber der Heilkünstlerei, Olaf Reitz und Andy Dino Iussa, drei Kompliz*innen eingeladen:
Thusnelda Mercy, Pascal Merighi (beide Leitung der Tanz Station – Barmer Bahnhof) und Fabian Neubauer (Musikkünstler, Kathrin-Preis 2027).
Gemeinsam gehen die fünf mit ihren je ureigenen Mitteln und Werkzeugen auf improvisierende Expedition. Womöglich stoßen sie dabei auf Hinweise, auf Zeugnisse ihres Selbstverständnisses, ihres Umgangs mit ihrer Endlichkeit, auf Ideen von Möglichkeiten des Menschseins als Kunstschaffende.
Vielleicht entdecken sie auch „nur“ diesen ungewöhnlichen „enriched place“ der Heilkünstlerei für sich, seine von Lebensatem und Spirit durchströmte Atmosphäre, die trägt, motiviert, befeuert und zugleich gelassene Sinnlichkeit vermittelt.
Kommt und seht selbst.

Ein ehemaliger Blumenladen am Ev. Friedhof Hugostraße zwischen Wichlinghausen und Barmen wurde 2021 zur HEILKÜNSTLEREI. Der an einen Pavillon erinnernde wunderschöne Bau liegt unterhalb des Nordparks an der Ecke Hugostraße / Waisenstraße.
Mit dem ÖPNV ist die HEILKÜNSTLEREI über die Buslinien
612, 622 (Haltestelle „Hugostraße“) und 624, 632 (Haltestelle „Klingelholl“) zu erreichen.
Wir danken dem Christlichen Friedhofsverband Wuppertal für die unkomplizierte und freundliche Kooperation in der HEILKÜNSTLEREI![]()
Hugostraße 30 – 42281 Wuppertal
